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Dow gibt Ergebnisse fur zweites Quartal 2005 bekannt
Ergebnis je Aktie gegenüber dem Vorjahr um 81 Prozent gesteigert

Midland, MI - July 28, 2005

Highlights

  • Der Quartalsumsatz lag mit 11,5 Mrd. USD mehr als 16 Prozent über dem Vorjahreszeitraum und markiert einen neuen Umsatzrekord im zweiten Quartal.
     
  • Das Ergebnis je Aktie von 1,30 USD bedeutet eine Verbesserung um 81 Prozent gegenüber 0,72 USD im Vorjahreszeitraum. Beide Zeiträume enthalten positive Sondereinflüsse (Wirkung je Aktie: 10 Cent im laufenden Quartal und 1 Cent im Vorjahresquartal).
     
  • Das Unternehmen meldet nunmehr das zehnte Quartal in Folge mit einer Margenverbesserung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum - obwohl die Rohstoff- und Energiekosten im Vergleich zum Vorjahr um fast 900 Mio. USD gestiegen sind.
     
  • Durch den starken Cash-Flow konnte die Verschuldung im zweiten Quartal um mehr als 1 Mrd. USD abgebaut werden.

Kommentar

"Dass Dow im Quartalsverlauf trotz starken Gegenwinds ein solides Ergebnis vorlegen konnte, belegt klar die fundamentale Stärke des diversifizierten Geschäftsportfolios und die Vorteile der anhaltenden Fokussierung auf Margenmanagement und Finanzdisziplin", sagte J. Pedro Reinhard, Executive Vice President und Finanzvorstand.

  3 Monate bis
30. Juni
6 Monate bis
30. Juni
(In Millionen, außer bei Angaben je Aktie) 2005 2004 2005 2004

Nettoumsatz $ 11.450 $ 9.844 $ 23.129 $ 19.153
Nettoergebnis $ 1.265 $ 685 $ 2.618 $ 1.154
Ergebnis je Stammaktie $ 1,30 $ 0,72 $ 2,69 $ 1,22

Bericht über die Ergebnisse des zweiten Quartals

The Dow Chemical Company (NYSE-Kürzel: DOW) berichtete für das zweite Quartal 2005 einen Umsatz von 11,5 Mrd. USD, was einen Anstieg um 16 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum 2004 bedeutet. Das Nettoergebnis stieg um 85 Prozent auf 1,265 Mrd. USD. Der Gewinn je Aktie lag mit 1,30 USD um 81 Prozent über den 0,72 USD des Vorjahresquartals.

Das Nettoergebnis des zweiten Quartals enthält einen Nachsteuervorteil von 113 Mio. USD (12 Cent je Aktie) in Verbindung mit dem Plan zur Repatriierung von Auslandsgewinnen im Jahr 2005 sowie eine Vorsteuerbelastung von 31 Mio. USD (2 Cent je Aktie) aus der vorzeitigen Ablösungen von Kreditverbindlichkeiten. Im zweiten Quartal 2004 berichtete Dow einen Netto-Sonderertrag vor Steuern von 20 Mio. USD (1 Cent je Aktie), der sich aus Veräußerungserlösen von 563 Mio. USD in Verbindung mit der Gründung von MEGlobal und Equipolymers sowie Umstrukturierungskosten von insgesamt 543 Mio. USD zusammensetzt.

Die Preise verbesserten sich gegenüber dem zweiten Quartal 2004 um 20 Prozent mit zweistelligen Zuwächsen in allen geografischen Bereichen und in den meisten Geschäftsfeldern. Dadurch kann das Unternehmen nunmehr das zehnte Quartal in Folge einen Margenanstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum ausweisen - trotz Mehrausgaben von 900 Mio. USD für höhere Rohstoff- und Energiekosten im Vergleich zum Vorjahresquartal. Beim Absatzvolumen ergab sich ein Rückgang um 4 Prozent, der hauptsächlich auf den negativen Einfluss aus der Veräußerung bestimmter Geschäftsbereiche im Verlauf von 2004 zurückzuführen ist. Ohne diese Veräußerungen ergibt sich gegenüber einem sehr starken Vergleichsquartal im Jahr 2004 ein Volumenrückgang von weniger als 1 Prozent, der die schwache Nachfrage zu Quartalsbeginn und die anhaltende Konzentration des Unternehmens auf das Preis/Volumen-Management widerspiegelt.

Durch die starke Cash-Flow-Steigerung und eine anhaltende Fokussierung auf Finanzdisziplin konnte Dow im zweiten Quartal über 1 Mrd. USD Schulden abbauen. Zum Quartalsende belief sich die Brutto-Fremdkapitalquote auf ca. 43 Prozent und lag damit um 10 Prozentpunkte unter dem Wert vor einem Jahr. Die Netto-Fremdkapitalquote liegt jetzt unter 35 Prozent.

"Das Unternehmen setzt seine starke Finanzperformance fort", sagte J. Pedro Reinhard, Executive Vice President und Finanzvorstand von Dow. "Der Quartalsverlauf belegte klar die fundamentale Stärke des diversifizierten Geschäftsportfolios und die Vorteile der Fokussierung auf Margenmanagement und Finanzdisziplin. Dadurch zeigte sich Dow unbeeindruckt von widrigen Umständen wie etwa Überkapazitäten oder Lagerabbau in der Branche über die Wertschöpfungskette. Diese Branchenfaktoren waren in der Ethylen-Wertschöpfungskette am ausgeprägtesten, wirkten sich jedoch auch auf andere Produkte aus."

"Das Ergebnis verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erheblich - trotz einer Reihe nicht geplanter Ausfälle im Quartalsverlauf sowohl in den eigenen Werken als auch in Anlagen von Joint Ventures", so Reinhard.

Im Segment Performance Plastics lag der Umsatz im zweiten Quartal mit 2,8 Mrd. USD um 22 Prozent über dem Vorjahreszeitraum, wobei die meisten Geschäftsbereiche einen starken Umsatzanstieg erzielten. Der Absatz ging um 2 Prozent zurück - nicht zuletzt beeinflusst durch die Veräußerung des Geschäftsbereichs DERAKANETM im vierten Quartal 2004 -, während die Preise um 24 Prozent anstiegen, angeführt von Polyurethanen, technischen Kunststoffen, Gießharzprodukten und Zwischenprodukten. Ein solides Mengenwachstum wurde von der Sparte Thermoset Systems berichtet, angetrieben durch eine starke Nachfrage nach Bau-, Klebe- und Dichtprodukten. Eine Absatzsteigerung ergab sich auch im Bereich Engineering Plastics durch eine anhaltende Nachfrage nach Polykarbonaten für eine Vielzahl von Einsatzbereichen, vor allem für optische Medien, Platten und Sicherheitsprodukte. Der Geschäftsbereich Epoxy Products and Intermediates erzielte eine erhebliche Umsatzsteigerung in allen geografischen Regionen durch die anhaltend starke Fokussierung des Unternehmens auf Preis/Mengen-Management. Der Bereich Performance Plastics steigerte sein EBIT(1) gegenüber dem Vergleichsquartal 2004 um 63 Prozent auf 436 Mio. USD.

Im Segment Performance Chemicals lag der Umsatz mit 1,9 Mrd. USD um 19 Prozent über dem Vergleichszeitraum 2004. Angetrieben wurde die Verbesserung durch eine Erhöhung der Preise um 23 Prozent, während der Absatz um 4 Prozent gegenüber dem außergewöhnlich hohen Niveau des Vorjahreszeitraums zurückging. Ein starkes Quartal hatte auch Dow Latex, wo UCARTM Emulsion Systems die Absätze und Preise in den meisten geografischen Gebieten steigern konnte, angeführt von der besonders stabilen Nachfrage in Europa und Nordamerika. Auch der Bereich Emulsion Polymers meldete ein gesundes Umsatzwachstum, obwohl der Latex-Absatz unter einem siebenwöchigen Streik in der finnischen Papierindustrie litt. Im Quartalsverlauf schloss das Unternehmen den erfolgreichen Produktionsstart seiner zweiten Fertigungslinie für Styren-Butadien-Latex im chinesischen Zhangjiagang ab. Der Bereich Specialty Polymers meldete nach einem verhaltenen Start ein weiteres solides Quartal mit einem Rekordumsatz und einem gesunden Absatzanstieg. Wichtige Beiträge zu diesem Erfolg kamen von den Körperpflegeprodukten Amerchol und den FILMTECTM Membranen zur Flüssigkeitstrennung. Der Bereich Performance Chemicals meldete für ein EBIT von 343 Mio. USD für das abgelaufene Quartal gegenüber 113 Mio. USD im Vorjahreszeitraum, der Umstrukturierungskosten von 89 Mio. USD enthielt. Das EBIT stieg im zweiten Quartal 2005 ohne Berücksichtigung der 2004 aufgewendeten Umstrukturierungskosten um 70 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum an.

Der Umsatz im Segment Agricultural Sciences lag im Berichtszeitraum mit 1 Mrd. USD knapp über dem Vorjahresquartal. Hier konnte ein Absatzrückgang von 4 Prozent weitgehend durch Preisanhebungen ausgeglichen werden. Infolge der trockenen Witterung in Europa und Nordamerika war die normale saisonale Nachfrage nach Herbiziden begrenzt, während schwierige Branchenbedingungen in Brasilien ebenfalls die Quartalsumsätze belasteten. Dennoch meldete der Bereich die erfolgreiche Einführung seines Reis-Herbizids Penoxsulam in den Vereinigten Staaten und Europa sowie das anhaltende Wachstum neuer Zusammensetzungen vorhandener Herbizide, insbesondere für kleinkörnige Saatgutsorten. Der Umsatz von Breitband- und Futtermittelherbiziden stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal ebenfalls an, gestützt durch höhere Viehpreise in den USA und Lateinamerika. Die Sparte Agricultural Sciences meldete für das zweite Quartal einen EBIT-Rückgang um 12 Prozent von 271 Mio. USD im Jahr 2004 auf 238 Mio. USD im Jahr 2005.

Das Kunststoffsegment hatte ein gutes zweites Quartal und steigerte seinen Umsatz um 19 Prozent auf 2,8 Mrd. USD (2004: 2,3 Mrd. USD). Die Preise stiegen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 22 Prozent, während der Absatz bedingt durch die Veräußerung des PET/PTA-Geschäfts im Zusammenhang mit der Gründung des Joint Ventures Equipolymers im Jahr 2004 um 3 Prozent zurückging. Ohne die Veräußerung wäre der Umsatz unverändert geblieben. Der Polyethylen-Absatz stieg um 2 Prozent, nachdem das Unternehmen auf den Lagerabbau in der Branche durch eine starke Fokussierung auf Preis/Volumen-Management reagierte. Die Geschäftsfelder Polystyrol und Polypropylen meldeten beide einen leichten Absatzrückgang, wobei jedoch die Nachfrage nach beiden Polymer-Arten im Juni signifikant anstieg. Preis- und Volumentrends sind jetzt für alle drei wichtigen Polymer-Sorten günstig. Das Kunststoffsegment berichtete für das zweite Quartal ein EBIT von 575 Mio. USD gegenüber 399 Mio. USD im gleichen Quartal 2004, das einen Veräußerungsgewinn von 124 Mio. USD im Zusammenhang mit der Gründung von Equipolymers enthielt. Ohne diesen Sondergewinn 2004 war das Ergebnis im abgelaufenen Quartal mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahreszeitraum.

Im Chemikalien-Segment gaben die Umsätze im zweiten Quartal gegenüber dem gleichen Zeitraum 2004 leicht um 1 Prozent auf 1,4 Mrd. USD nach. Hier stiegen die Preise um 18 Prozent, während der Absatz aufgrund der Veräußerung von Unternehmensteilen in Verbindung mit der Gründung des Joint Ventures MEGlobal im Jahr zuvor um 19 Prozent zurückging. Ohne diese Veräußerungen ergibt sich ein Absatzrückgang um 3 Prozent. Die Nachfrage nach Natronlauge zog in Europa und den Vereinigten Staaten nach einem schwachen Start zum Quartalsende hin erheblich an. Die Vinylchloridmonomer-Sparte meldete ein atypisches Quartal, in dem die PVC-Nachfrage der saisonabhängigen Baubranche schwächer als üblich ausfiel. Dies konnte teilweise durch eine höhere Nachfrage nach PVC-Rohren für den Wasserleitungsbau ausgeglichen werden. Der Ethylenglykol-Absatz ging im Jahresvergleich als Folge der Gründung von MEGlobal zurück, während der Preis im Vergleich zum gleichen Quartal 2004 praktisch stagnierte, jedoch zum Quartalsende hin starke Anzeichen für eine Erholung zeigte. Diese Dynamik hielt auch im Juli an. Das Chemikalien-Segment meldete für das zweite Quartal ein EBIT von 267 Mio. USD gegenüber 726 Mio. USD im Vergleichsquartal 2004, das allerdings einen Sonderertrag von 439 Mio. USD aus der Veräußerung von Unternehmensteilen beinhaltete. Bereinigt liegt der Rückgang bei 7 Prozent.

"Das Unternehmen machte im zweiten Quartal gewaltige Fortschritte: Es erreichte trotz des negativen Einflusses durch die Lagerkorrekturen in der Branche eine weitere Margenerholung und konnte seine Wettbewerbsfähigkeit sowohl in den Basis- als auch in den Performance-Geschäftsfeldern aufrechterhalten", sagte Reinhard.

"Am Übergang ins dritte Quartal zeigt sich noch einmal eine positive Trendentwicklung bei Preisen und Volumen in praktisch allen Geschäftsfeldern. Die Branche hat in Bezug auf Angebot und Nachfrage einen Wendepunkt zum Aufwärtszyklus durchschritten. Trotz anhaltend hoher und schwankender Rohstoff- und Energiekosten erwartet Dow für den Rest von 2005 weiterhin Ergebnisverbesserungen im Vorjahresvergleich und weiteres Gewinnwachstum für 2006", so sein Fazit.

(1) Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Minderheitsbeteiligungen ("EBIT"). Die Ableitung des "Net Income Available for Common Stockholders" (Nettoertrag für Stammaktionäre) aus dem EBIT ist im Anschluss an die Tabellen zu den operativen Segmenten dargestellt.

Bevorstehende Webcasts

Dow veranstaltet heute um 10:00 Uhr amerikanischer Zeit (Eastern Daylight Time) unter www.dow.com einen Live-Webcast der Quartalskonferenz für Anleger, um Ergebnis, Geschäftsausblick und andere Fragen zu diskutieren.

Über Dow
Dow ist ein in Wissenschaft und Technik führendes Unternehmen mit innovativen Chemie-, Kunststoff- und Agrarprodukten sowie Dienstleistungen für zahlreiche wichtige Konsumentenmärkte. Mit einem jährlichen Umsatz von 40 Milliarden US-Dollar beliefert Dow Kunden in 175 Ländern sowie zahlreiche Märkte, die grundlegend sind für den menschlichen Fortschritt, wie zum Beispiel das Nahrungsmittelgewerbe, das Transportmittelgewerbe, den Gesundheits- und medizinischen Sektor, die Bereiche Körper- und Haushaltshygiene sowie das Baugewerbe. Dow und seine 43.000 Mitarbeiter sind dem Grundsatz der nachhaltigen Entwicklung verpflichtet. Ziel ist ein ausgewogenes Gleichgewicht zwischen ökonomischer, ökologischer und sozialer Verantwortung. Sofern nicht anderweitig ausdrücklich angegeben beziehen sich "Dow" oder das "Unternehmen" auf "The Dow Chemical Company" und deren Tochtergesellschaften.

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For Editorial Information:

Chris Huntley
The Dow Chemical Company
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